Die Aktivitäten der Freunde Oberhöchstadts e.V.

Unser 10-Jahres Baum

 

Bereits kurz vor Weihnachten 2020 hat der Verein Heckstadt Freunde Oberhöchstadts e.V. in der Strasse „Schöne Aussicht“ zwischen dem städtischen Kindergarten und der Grundschule anlässlich des 10 - jährigen Bestehen des Vereines eine Ess- bzw. Edelkastanie gepflanzt.
Diese ist in der kurzen Zeit schon sehr gut gediehen und steht nicht nur für das Jubiläum sondern auch für eine lange Tradition einer Baumart, die in Oberhöchstadt schon immer eine große Bedeutung hatte.
Interessanterweise gibt es nämlich im unterhalb der Schönen Aussicht gelegenen Waldstück - in den „Fichten“- viele Kastanien und Kiefern, aber fast keine Fichten.
Nun konnte auch endlich das passende Informationsschild angebracht werden.

 

 

 

Neue Bänke für Stadt und Wald mit Widmung

Die Fichten werden aufgeforstet Könnte man meinen. Aber nicht mit Bäumen, sondern mit Bänken.
Der eigentliche Plan war es nur die ursprünglichen Bänke vor und hinter der Brücke auszutauschen.
Bei der Begehung der Fichten mit dem zuständigen Förster, Herrn Westenberger im Dezember letzten Jahres durch seinen Wald wurde aber schnell klar, dass es dabei nicht bleiben kann.
Herr Westenberger ist für 20 Quadratkilometer Wald verantwortlich.
Dass er da nicht jede Ecke im Blick hat, kann man sich ganz leicht vorstellen, aber die schönen Plätze, die kennt er!
Der Verein war sich schnell einig, das auch da die bisherigen Bänke ersetzt werden.
Die zwei neuen Bänke stehen nun in Verlängerung zum Waldweg nach der Brücke unterhalb des Kindergartens Schöne Aussicht.
Mit einem wunderbaren Blick über die Kirschgarten laden Sie zum Verweilen ein.

In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Taunus ging alles ganz schnell.
Mit schwerem Gerät und viel Fachkompetenz wurden die alten Bänke entfernt und durch neue, solide Bänke aus Eichenholz ersetzt.
Auch die Stadt Kronberg war schnell zur Stelle als es bekannt war, dass der dortige Mülleimer wieder instandgesetzt werden muss.
So waren zwei Mitarbeiter parallel vor Ort um die entsprechenden Vorbereitungen zu treffen.
An dieser Stelle bedanken wir uns noch mal ganz herzlich beim Naturpark Taunus, insbesondere Frau Carolin Pfaff, Ihrem Team, Herrn Behrendt vom Forstamt Königstein und den Mitarbeitern der Stadt Kronberg für die unkomplizierte Umsetzung dieses tollen Projekts.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass dieses Projekt nur durch die Großzügigkeit unseres verstorbenen Vereinsmitglieds, Frau Bansen, möglich geworden ist.

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Während sich die Pflanzungen gut entwickeln, gewinnt der Platz an Aufenthaltsqualität und deshalb hat sich der Verein entschlossen, zwei neue Bänke zu spenden. Diese Bänke sind nun zwei verstorbenen Mitgliedern des Vereins und engagierten Mitgliedern der Oberhöchstädter Kommunalpolitik gewidmet worden: Marianne Haimerl und Josef Heil. 
Bürgermeister Christoph König hatte es in Vertretung von Axel Haimerl - der leider verhindert war - übernommen, an seine verstorbene Parteifreundin zu erinnern. Gemeinsam mit Josef Eberhardt, der ebenfalls anwesend war, hat er Marianne Haimerl auf ihrem politischen Weg (nicht nur) in Oberhöchstadt begleitet. Marianne Haimerl ist eine "Zugezogene", die sich über Jahrzehnte auf vielfältige Art für ihren neuen Lebensmittelpunkt engagierte, sei es in Vereinen oder in der Kommunalpolitik. 1966 war sie mit ihrem Mann nach Oberhöchstadt gekommen, der hier die Stelle des Bürgermeisters übernahm. 10 Jahre war sie Ortsvorsteherin in Oberhöchstadt und vertrat zum Zeitpunkt ihres Todes 2012 die SPD im Magistrat der Stadt Kronberg. Anlässlich der Widmung erzählte die Ehefrau des Verstorbenen, dass sie an einem Tag im Jahr 1955 von der Waldsiedlung kommend an der heutigen "Schönen Aussicht" standen und Oberhöchstadt eingebettet in blühende Kirschbäume vor ihnen lag. Ihr Mann sagte ihr damals, er werde diesen schönen Ort niemals verlassen. Er hat Wortgehalten. Sein Leben lang hat er sich für die Gemeinde und den Stadtteil Oberhöchstadt eingesetzt, sei es kommunalpolitisch oder in der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus gewesen. Dabei stand er der Entwicklung des Orts immer positiv gegenüber. Er war Teil der Kommunalpolitiker, die ab Ende der 1960er-Jahre die Entwicklung des Orts vorantrieben (u.a. der Bau des Alt-Königstifts, des Siedlungsgebiets "Baumstraßen" und des Hauses Altkönig). 

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Gerichte und Geschichten aus Oberhöchstadt

- unser Kochbuch -


Dieses Buch gibt einen Einblick in das Leben der Oberhöchstädter. Die Erinnerungen beginnen im 20. Jahrhundert und enden etwa ein Jahrhundert später. Sie handeln alle von den Erlebnissen der Menschen in einem Dorf, das eine lange Geschichte hat. Oberhöchstadt, das erstmals 782 erwähnt wurde, hatte um 1900 bereits einen bedeutsamen Schritt vom Bauern zum Arbeiterdorf getan. Dieser Weg wird fortsetzt, nur unterbrochen durch die beiden Weltkriege. Der große Wandel des Orts beginnt nach der Gründung der Bundesrepublik - zunächst langsam dann immer schneller.
Die Geschichten beleuchten einzelne Aspekte dieser Zeitspanne. Sie erzählen von der Lebensweise im Ort, der neuen Heimat zu der das Dorf für Vertriebene, Gastarbeiter und Zugezogene wurde und den damit verbundenen Veränderungen, die zu begrüßen oder zu bedauern sind. Diese Geschichten sind subjektive Erinnerungen und haben deshalb nicht den Anspruch historische Wahrheit wiederzugeben, falls es diese gibt. 
Zu jeder Zeit spielte das Thema Essen eine große Rolle für die Menschen. „Sage mir, was du isst, und ich sage Dir, wer Du bist“ ist ein Ausspruch, den Jean Anthelme Brillat-Savarinder 1826 tat. Noch interessanter ist vielleicht der Beginn seiner Überlegung, denn er leitet wie folgt ein: „Das Schicksal der Völker wird von der Art ihrer Ernährung bestimmt [...]“. Ein weiser Gedanke, gerade in der heutigen Zeit.  Nun muss es nicht immer gleich um das Schicksal gehen, aber bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass Essen auch immer ein Ausdruck des gesellschaftlichen Wandels ist – leider im Guten wie im Schlechten. Essen ist Notwendigkeit und Lebensgefühl, aber auch Verantwortung gegenüber dem erzeugten Produkt und seinen Produzenten. 
Unser Verein gibt dieses Buch anlässlich seines 10-jährigen Bestehens heraus. 
Mit diesem Buch möchte er sich bei allen bedanken, die uns in diesen Jahren mit guten Gedanken, tätiger Mithilfe und Spenden unterstützt haben. Vor allem bedanken wir uns aber bei unseren Mitgliedern, die unsere Arbeit überhaupt erst möglich machen. Stellvertretend für unsere verstorbenen Vereinsmitglieder nennen wir namentlich die Gründungsmitglieder Prof. Dr. Herbert Alsheimer, Günter Budelski, Bruno Haas, Josef Heil und Werner Schäfer und erinnern uns dankbar an ihr Engagement, mit dem sie sich zu Lebzeiten für die Ziele unseres Vereins eingesetzt haben.   


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 Naturnahe Blühwiesen

Nach dem Bau des Regenrückhaltebeckens blieb die Grünfläche zwischen Schönberger Straße und Altkönigstraße in einem eher trostlosen Zustand zurück. 5 Mitglieder von Heckstadt Freunde Oberhöchstadts e.V. legten unter der fachlichen Leitung und mit tatkräftiger Unterstützung der Leiterin des Fachreferats Umwelt der Stadt Kronberg, Yvonne Richter, im oberen Bereich der Fläche eine naturnahe Blühhecke an.
Bevor es losgehen konnte, hatten die Mitarbeiter der Stadt schon den vorhandenen "Rasen" abgetragen.Es hieß dann zunächst "Schippen und Schubkarre fahren", denn als Erstes musste auf die gesamte Fläche eine ca. 10 cm hohe Sandschicht aufgetragen werden. Das war nötig, um den Boden "auszumagern", denn die meisten vorhandenen Flächen in Gärten und Grünanlagen sind für naturnahe Pflanzen zu nährstoffreich, erklärte Frau Richter den eifrigen Heckstädtern.
Dann war es endlich soweit, nach einem von Frau Richter erstellten Plan wurden 35 Heckenpflanzen gesetzt, deren Beschaffungskosten Heckstadt übernimmt. Unter anderem wurden Kornelkirsche, Wilde Rote Johanisbeeren und Essig-Rosen gepflanzt. Auswahlkriterium war neben der Standortverträglichkeit ihre Relevanz als Lebensraum für Insekten und Vögel. Im nächsten Schritt wurde dann eine 2 cm dicke Humusschicht aufgetragen und eingearbeitet, die vor allem die Feuchtigkeit binden soll. Damit die Fläche bereits in diesem Jahr "ansehnlich" wird, wurde schließlich noch zwischen den Pflanzen ein "Bunter Saum" von verschiedenen Blumen eingesät.
Heckstadt freut sich sehr, wenn sich interessierte Bürger melden, die Entwicklung der Fläche schon jetzt tatkräftig unterstützen.
Es wird etwa drei Jahre dauern, bis die Blühhecke eine ansehnliche Höhe erreicht hat. Inzwischen sollen die Pflanzen des Blühsaums den Insekten Nahrung bieten. Alle Beteiligten weisen schon jetzt darauf hin, dass im Herbst die verblühten Pflanzenteile stehen bleiben, denn sie bieten den Insekten Schutz und den Vögeln Nahrung. Erst im Frühjahr wird die Fläche wieder "schön gemacht" werden.
 

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Neugestaltung der Unterführung

Bereits im Jahr 2019 heben wir uns mit der Stadt Kronberg verständigt die Unterführung unter der Ballenstedter Straße (Baugebiet Henker) "in Angriff zu nehmen" und diese neu zu gestalten.

Die entsprechenden Fachreferate der Stadt Kronberg haben bereits zugesagt die Unterführung vom Grünschnitt zu befreien, zu reinigen und im Vorfeld eine Grundierung der Unterführung zu veranlassen.

In Zusammenarbeit mit der Altkönigschule, genauer gesagt in der Projektwoche welche immer vor den Sommerferien stattfindet - ist geplant, die Unterführung zusammen mit den Schülerinnen und Schülern neu zu gestalten.....

Doch dann kam Corona und hat diese Pläne erst einmal auf Eis gelegt. Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben!


 

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